Fersenhochgang und Klappbindungen

Fersenhochgang und Klappbindungen

Fersenhochgang und Klappbindungen und was wir davon halten.

Wer den Skilanglauf unbedingt simulieren muss, wie Skiprofis, oder diese möchte, wer also den Profis nacheifert, wird um einen solchen Klappmechanismus nicht herumkommen. Wer dagegen mehr Sicherheit möchte, größere Geländegängigkeit im Skating-Stil und mehr Kontrolle über seine Sportgeräte möchte, wählt besser echte Cross-Skates, die sich durch eine stabile Fersenanbidung ohne Fersenhub auszeichnen. Mit beweglicher Ferse wird so ein Rollsport-Gerät nämlich zum Rollski oder Skiroller, doch Skilkaufen möchten die meisten Cross-Skater gar nicht simulieren, sie möchten einfach nur Cross-Skaten und das so gut wie möglich.

Vorteile einer fest angebundenen Ferse:

  • schnellere Reaktionen
  • großer Sicherheitsgewinn, das man sich bis zum Auflage des Vorderrades auf dem Boden voll abstützen kann und nicht nur bis zum Gelenk einer eventuellen Klappmechanik, wie es zwangsläufig bei Fersenhub-Mechaniken der Fall ist. Feste Fersenanbindung bedeutet ein erheblich geringeres Überschlagrisiko nach vorne!
  • direktes Reagieren der Sportgeräte und mehr Kontrolle/Bewegungspräzision
  • die Ferse hebt sich bei Vollbremsungen nicht vom Sportgerät ab, was eine kontrollierere Bremsung und stärkere Bremswirkung ergibt
  • direkter Abstoß im korrekten Cross-Skating Stil, der niemals in den Vorderfuß gehen soll - das ist stilistisch einzigartig
  • weniger "hängendes Vorderrad" ein weiterer Stilfehler in der Cross-Skating Technik

Cross-Skates sind für die Sportart Cross-Skating konzipiert, also für ideales Cross-Skaten. Orientierung am Skilauf bring mehr Nachteile als Vorteile, da Ski ganz andere Sportgeräte sind und Schnee ein völlig anderer Untergrund. Das ist leicht zu verstehen, wenn auch nicht von jedem.