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Regeln für Cross-Strecken

Hallo, ich möchte Strecken für Cross-Skater kennzeichnen. Welche Anforderungen gibt es dafür oder gibt es ein Regelhandbuch?

ANTWORT: Es gibt keine besonderen Streckenstandards für Cross-Skating Strecken, da die Möglichkeit bestimmte Strecken zu fahren, zu über 70 % von den Fertigkeiten und der Leistungsfähigkeit des Cross-Skaters abhängen, erst danach vom Sportgerät. Aber die Streckenqualität setzt allen gewisse Limits. Die Cross-Skates ermöglichen aber relativ viel, so gibt es zum Beispiel imPrinzip keine Gefällestrecken, die nicht bewältigt werden können, da man mit den üblichen zwei Wadenbremsen jedezeit sicher bremsen und anhalten kann - verausgesetzt man hat zwei Bremsen, hat das Bremsen erlernt und die Bremen richtig eingestellt. Da ist leider nicht immer der Fall. Man muss auch anderer Punkt beachten, da nur "Bremsen unter bestimmten Einschränlungen" möglich ist.
Es gibt gewisse Erfahrungswerte, die man berücksichtigen sollte, wenn man Strecken für andere Cross-Skater beschreibt oder auszeichnet, wie zum Beispiel für Wettkämpfe oder für Tourenbeschreibungen. So kann man davon ausgehen, das man auch rechtwinklig abbiegende ashaltierte Feld- und Waldwege noch mit 15 km/h um die Kurve herum schafft und sie damit soagr wettkapftauglich wären, da man auch ein hohes Wettkampftempo von 20 bis 25 km/h noch dourch leichtes Anbremsen reduzieren kann. Als Downhill-Sportgerät sind Cross-Skates aber generell nicht besonders gut geeignet, da sind leider einige irritierende Videos im Umlauf, die nicht die wirkliche Praxis des Cross-Skating Sport wiedergeben
Gefällestrecken bis ca. 3 % kann mann in der Regel noch ungebremst mit recht harmlosem Tempo unter 25 km/h herunterrollen, da das Tempo wegen des hohen Rollwiderstandes der Luftreifen, ohne eigenen Antrieb, nicht gößer werden würde. Erst über ca. 4 % Gefälle wird Bremsen zwingend notwendig, was bie langem Gefällen beachtet werden muss, da Bremsen und Reifen schnell überhitzen und solche Gefälle dann nur wenige hundert Meter lang sein dürfen. Bei Bremsungen auf 6 bis 10 % Gefälle muss man schon nach 200 Metern Dauerbremsung mit überhitzen Bremsen/reifen rechnen (gilt für breite 8-Zoll Reifen), bei den kleineren 6-Zoll Reifen schon nach knapp 150 Metern.
Für Wettkämpfe oder sicher zu fahrenden Touren kommen solche Gefälle für normale Cross-Skater nicht in Frage. Man kann natürlich auch besonders schwere Strecken für die "Extremisten" beschreiben, aber das sind sicher weinger als 2 % der rund 1000 regelmäßig aktiven Cross-Skater in Deutschland.(Und eigentlich muss man fahrtechnisch auf dem Nievau dieser Extremisten sein, um eine adäquater Beschreibung abliefern zu können.
Der Schwierigkeitgrad für Cross-Skating Wege geht von Schwierigkeitgrad 0 (glatter Asphalt), über 3 (grober, aber fester Waldweg) bis 6 (nur noch von wenigen trainierten Experten über kurze Zeit zu fahren). Dazu muss man unbedungt sagen, dass man es mit dem Fahhrad auf solchen Weg noch vergleichsweise leicht hat, Schwierigekeitsgrad 3 könnte man noch mit den Rennrad fahren und 6 wäre mit den Moutainbike gerade erst als mittlerer Schwierigkeitgrad einzustufen. Druchschnittlichen Cross-Skatern vergaht der Spaß schon bei etwas Schwierigkeitgrad 2,5 und sie kapitulieren zwischen 3 und 4 endgültig.
Wenn es daum geht Strecken für andere zu beschreiben, sollte man Wettkampfstrecken und Toren, die auch unerfahrenere Cross-Skater fahren auf keinen Fall schwerer als Schwiewrigkeitgard 2 wählen. Anfänger gehören gar nicht in den Wald, sondern sondern nur auf die Schwierigkeitgsgarde 0 bis 1 (glatter bis rauer Asphalt). Die Schwierigkeitgrade hängen auch stark vom Wetter bzw.der Bodenfeuchtigkeit ab und das kann sich mit jeder Minute ändern. Deswegen gibt es auch beim Cross-Skating keine Streckenbeschreibungen mit fixen Angaben der Schwierigkeitgrades, sondern immer "von bis"-Angaben.
Es gab einmal den Versuch in einer Tourismusregion "Cross-Skater Pisten" mit drei Farben, analog der Pistenfarben bsin Alpinskisport zu kennzeichnen. Die eben genannten Erfahrungen wurden dabei völlig ignoriert und die Sache floppte auch, meines Wissens. Ich habe von dem Unterfangen, in dieser praxisfernen Form, abgeraten, schin allein, weil 3 Schwierigkeitsgrade viel zu ungenau sind. Das sollt man sich schon ernsthafter und detaillierter damit beassen. Stattdessen wurde aber trotzdem in teure Streckenbeschilderungen inverstiert, weil ein hinzugerufener "DSV-Experte" dazu geraten hatte. Cross-Skating ist aber kein Skilauf, deswegen auch der Flopp. Vom Schreibtisch aus kann man ohnehin keine Streckenbeschreibungen planen, man muss die Strecken selbst mehrfach mit Cross-Skatern abfahren und sollte unbedingt auch erfahrene Cross-Skater diese Streckenbeschreibunge bestätigen lassen.
 
Ich weiß nicht, ob ich Ihr Vorhaben einschätzen kann, da ich mir noch nicht vorstellen kann, was Sie vor haben. Aber außer in einer sehr aktiven Phase in den Jahren 2007 bis etwa 2015 ist der Sport nicht organisiert. Die Resultate des Engagements wurden aber teilweise publiziert. Unter ISBN: 978-3-7427-4698-6 gibt es das Veranstalter Handbuch (2007 bis 2015) als E-Book das wohl noch am dichtesten an ein Regelwerk heranreicht. Wie gesagt gibt es keine Institution, die in diesem Sport die Regeln macht, wohl aber Veranstalter, die aus eigenem Interesse bestimmte (für sie passende) Regeln bestimmen oder Produkthersteller die gerne eine Wettkampfszene hätten in der nur ihre Produkte zugelassen sind. Das hat aber mit sportlicher Neutralität nichts mehr zu tun.
Außerdem gibt es noch eine publizierte Prüfungsarbeit (2007) ISBN: 978-3-7380-8253-1 in der Cross-Skates mit anderen Rollsportgeräten verglichen werden. Ein weitere Promotion, die sich 2014 unter anderem mit den Lehrmethoden im Cross-Skating Sport befasst hat, ist leider nicht öffentlich einsehbar, da sie an einer privaten Sporthochschule veröffentlicht wurde.
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Breitere Reifen für Skike V07plus?

Ich besitze einen Skike 07 plus. Die Räder sind mir zu schmal und zu klein für Wege mit Schottersteinen. Gibt es die Möglichkeit größere Räder und breitere Reifen in den Skike V07plus einzubauen?

ANTWORT: Leider gibt es keine passenden breiteren oder größeren Reifen für dieses Modell. Die 7-Zoll Reifen, die wir führen, erfordern ganz andere Felgen und die Bremsbeläge würden die breiteren Reifen außerdem aufschlitzen, da sie mit den Kanten aufsetzen würden. Man kann 8x1,25 Zoll-Räder einbauen, erhöht damit aber die Standhöhe spürbar. Das ist nur etwas für sehr fortgeschrittene Cross-Skater mit gut ausstabliisierten Gelenken und es kostet auch einiges an Geld, über 120 €. Ob sich das lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Wir können solche Räder besorgen, aber nur zum Selbst-Umbau.

Frank Röder

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Warum bieten Sie keine Wechselsyteme für Stockspitzen an?

Ich nehme keine Schnellwechselspitzen ins Programm, weil ich das auf Dauer für zu teuer halte, denn die Spitzen für Wechselsysteme ksoten etwa das Doppellte. ;Manch sagen, das sein auch die erwünschte Nebenwirkung solcher Spitzen  Wenn man schon das Geld ausgeben möchte und das Mehrgewicht am Stockende nicht störend findet, kann man gleich gefederte Stockspitzen nehmen, die dann durch die Federung auch besser greifen.

Wechseln von normalen Stockspitzen ist ohnehin nicht schwer, das bekommt jeder hin, da sie nur mit Heißkleber geklebt sind. Mit einem Fön oder Werkstattgebläse geht es ganz leicht (alternativ: heißes Wasser und Heißkleberpistole). Die Spitzen halten aber rund 2000 km, wenn man sie regelmäßig nachschärft, z.B. mit einer Diamantfeile, da fällt der Stockspitzenwechsel nur recht selten an..
Die meisten Federspitzen kann man auch unterwegs leicht wechseln, z.B. beim Spitzendefekt, weil sie entweder geschraubt sind oder einfach von Hand abgezogen werden und Dank Gummi-Innenseite auch bis nach Hause halten, wo man sie dann nachkleben kann.

Die Grundüberlegung meines Warenangebots ist immer ein sinnvolle und übersichtliches Angebot präsentieren zu können, was ich für weinger sinnvoll halte, biete ich nicht an, dadurch biete ich zwar nicht "alles" an, aber muss mich nach dem Verkauf auch nicht dafür "entschuldigen" was ich verkauft habe.

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Wie moniert man Stockgriffe?

Was muss ich beim Montieren neuer Stockgriffe beachten und kann ich das überhaupt?

ANTWORT: Natürlich sollte man die alten Griffe als Erstes demontieren. Die Griffe sind fast immer mit Heißkleber verklebt, dieser schmilzt bei etwa 70 °C. Zur Demontage (nur dafür, nicht zu Montag) der Griffe kann man die Griffe in heißem Wasser durchwärmen, das dauert einige Minuten- Zur Demonatage und Montage kann man aber auch ein Heißluftgebläse verwenden, dabeimuss man etwas geduldig vorgehen und den Stock/Griff städig drehen. Man muss nur unteren Zweidrittel des Griffes erwärmen,denn tiefer steck der Stock nicht imGriffund dann bleibt das obere Drittel etwa kühler und kann unter Umständen sogar noch bloßen Händen angefasst werden, empfehlenswert ist aber ein Arbeitshandschuh als Schutz gegen Verbrennungen. Der Kleber ist weich genug, wenn man den Griff auf dem Stock drehen kann, dann muss man kräftig zupacken und unter ständigem Drehen den Griff abziehen. Wer kein Heißluftgebläse zur Verfügug hat, kann auch einen straken Haarfön verwenden, das Erwärmen dauert damit aber etwa dreimal so lang, weil die 90°C Lufttemperatur erheblich kühler sind als die rund 160°C des Heißluftgebläses. Dafür ist es unwahrscheinlicher die Kunststoffteiel der Griffes einzuschmelzen.

Zur Montage, den Holm des Stockes oben erwärmen und eine dünne Heißkleber-Schicht auftragen. Auch den den neuen Griff etwas erwärmen,demit erden Kleber nicht abkühlt und beim aufschieben nicht "auf halbem Weg stecken bleibt". Wichtig ist, dass man, den heißen Griff auf den heißen Stock mit dem heißen Kleber möglichst zügig aufsteckt. Dazu der Stock senkrecht vor sich stellen un den Griff mit kräftig und schnell aufschieben. Achtung, damit der Boden nicht von der scharfen Stockspitze beschädigt wird. Man spürt an einem leichten "Aufschlag" beim Aufschieben, ob man den Griff voll aufgeschoben hat. Sollte der Griff nicht ganz drauf gehen (zu langsam/zu kalt montiert), muss man ihn nochmals von außen erwärmen. Das dauert dann leider etwas länger. Den Griff so aufsetzen, dass die Krümmung des Griffes, wie die Krümmung der Stockspitzen nach vorne zeigt. Sollte die Ausrichtung, nach der Montage, nicht ganz exakt übereinstimmen, ist es leichter die Stockspitzen zu erwärmen und sie nach den Griffen auszurichten, als umgekehrt, das geht viel schneller.

Viel Erfolg!
Frank

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Die Cross-Skates rollen schlecht

Hallo,
ich habe mir gebrauchte Cross-Skates bei Ebay gekauft und sie rollen nicht richtig. Es ist so anstrengend ein halbwegs mittleres Tempo zu fahren, dass es keinen Spaß macht. Ist das normal?

ANTWORT:
"Ich habe mir gebrauchte Cross-Skates bei Ebay gekauft", normalerweise wäre das Thema mit dem Hinweis, dass wir nicht wissen können, was der Verkäufer damit gemacht hat (Warum nicht einfach ihn fragen?) für uns erledigt, aber ich kann auch nachvollziehen, dass man maximal sparen will und trotzdem gute Fachberatung sucht. Ich persönlich würde das nur niemals so kombinieren. Ich antworte daher für meine Kunden und für alle, die vorhaben den Cross-Skate-Shop mit seinem Service ernsthaft zu unterstützen.
Zunächst einmal sollte man den Reifendruck angemessen wählen, mindestens 7 bar, besser 8 bar, schwere Cross-Skater eher 8,5 bar. Wenn es dann nicht rollt, prüfen ob sich die Räder nach dem Andrehen von Hand wenigsten einige Sekunden lang drehen. Wenn sie schnell zum Stillstand kommen, kann das mindestens drei Ursachen haben: 1. Verschlissene oder defekte Radlager (dann knirscht es oft oder gibt höbare Geräusch), 2. zu kurze Innenspacer (das kam immer wieder bei Powerslide Skates vor, wenn wir nur wüssten um welches Modell es sich handelt...?), 3. fehlende Innenspacer. Das kam auch bei Powerslide vor, aber bei vergesslichen Benutzern, die einfach vergessen haben die Spacer wieder einzulegen. Dann fehlt die Abstandsbuchse zwischen den Radlagern. Wir stellen passend für jeden Cross-Skate her, aber wir müssten eben wissen um welches Modell es sich handelt.

Und dann kann es sein, dass man die spezielle Cross-Skating Technik noch nicht beherrscht oder versucht, wie auf einem Inline oder auf Langlauf-Skiern zu skaten, dann geht das anfangs nicht richtig. Wer von Inlinern verwöhnt ist, muss wissen, dass Cross-Skates beim gleichen Tempo etwas den doppelten Krafteinsatz erfordern. Schnell fahren ist also gar nicht drin (für Trainierte nur 15 bis 20 km/h), der Trainingseffekt bei mittlerem Tempo aber entsprechend hoch. Inliner fahren mit Stöcken ist kaum eine Alternative, dann könnte ein Radsportler auch gleich E-Bike fahren. Off-road fahren geht auch von Anfang an so gut wie NICHT! Ich weiß natürlich auch nicht, was der Ebay-VErkäufer darüber geschrieben hat, wahrscheinlich das übliche Werbe-Bla-Bla. Zum Crossfahren muss man erst einige Stunden seine Grundtechnik stabilisieren und idealerweise auch schon etwas fitter sein, wenn man nach 200 Metern Waldweg nicht schon pausieren möchte.

Cross-Skating erfordert also eine gute überprüfte Ausrüstung (dann läuft es aber lang störungs- und wartungsfrei), etwas Übung und auch etwas Training damit es "leicht" geht. Wir Cross-Skater schätzen übrigens die Tatsache, dass Cross-Skates nicht zu leicht laufen, wir wollen trainieren und Resultate erzielen und nicht nur so tun als ob. Wer sein Training einige Wochen durchgezogen hat wird das sehr gut verstehen.

Frank Röder

 

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Arretierung der Handschlaufen springt am Stock auf

Hallo,
ich bin mit meinen KV+ "Tempesta" Stöcke schon einige hundert Kilometer gefahren und habe zunehmend das Problem, dass sich die Arretierung der Handschlaufen manchmal beim Fahren löst. In eurer Broschüre die ihr mir freudlicherweise beim Stockkauf zugesedet habt , steht  zwar eine mögliche Erklärung, ein hartes Aufsetzen der Stöcke kann das fördern, aber mein Stockaufsatz ist schon deutlich weicher geworden. Es muss also auch eine technische Ursache haben. Was kann ich tun?
Danke für eure Tipps!
Herold

ANTWORT:
Das Problem ist mir bekannt und tritt mehr oder weinger bei einigen KV+ Stöcken auf,  zur Zeit auch bei meinen eigenen Tempestas. Ein wenig spielen da auch Fertigungtoleranzen eine Rolle, denn bei vielen Stöcken kommt das gar nicht vor. Da die Verschlüsse der Arretierung bei jeder Benutzung minimal verschleißen, wird das Problem auch imme rgrößer, wenn es einmal begonnen hat. Es gibt dafür aber eine billige und gut funktionierende Lösung: Man klebt Gewebeklebband auf die oberen zwei Kanten, die man bei geöffnetem Verschluss-Schieber sehen kann und sorgt damit für mehr Reibung beim Schließen. Bei mir halten diese Klebstreifen dann erstaulich lange, ettliche hundert Kilometer, bis ich sie dann einmal erneuern muss. Die Fotos sind, hoffe ich, selbsterklärend. Geht wirklich ganz einfach.
Frank

KVGriffreparatur1KVGriffreparatur2

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Sind beim XRS07 und 06 alternativ 7-oder 8-Zoll Reifen möglich?

Ich würde gerne den SRB XRS07 mit 7x1,75 Zoll Reifen bei euch bestellen. Wie sind die Unterschiede im Gelände zwischen den 7- und 8 Zoll Reifen und kann ich dann später noch auch 8 Zoll umzurüsten?

ANTWORT:
Ja, man kann die Cross-Skates SRB XRS06 und 07, die wir alternativ auch mit etwas kleinerer 7-Zoll-Bereifung anbieten, auch später problemlos auf die noch dickeren 8-Zoll Reifen umrüsten. Es werden nur die Decken und die Schläuche ausgetauscht, die Felgen sind die gleichen. Das ist ziemlich genial, weil die Entscheidung für einj Reifengröße dann immer nohh geändert werden kann. Die größere Auflagefläche der 7-und 8-Zoll Reifen bietet in allen Situationen noch mehr Bodenhaftung als es die 6-Zoll-Reifen können. Besonder das von uns empfohlene Längsrillenprofil hat sich im gemischten Einsatz als sinnvol gezeigt. Auf der Straße rollen sie geschmeidig und leicht und im Gelände haben sie eine besseren (!) Seitengrip als Stollenreifen. Auch im Gelände laufen sie leichter als Stollenreifen. Man muss aber die Bremse beim Wechsel der Reifengröße komplett anders einstellen, weil sich ja der Radumfang deutlich verändert.
Vorteil der kleineren 7-Zoll Bereifung: Tieferer Stand, damit stehen besonders Einsteiger anfangs müheloser und ausdauernder stabil. Die Bodenfreiheit liegt mit 4 cm genau zwischen den 6- und den 8-Zöllern und reicht auch im Gelände gut aus. Die Reifen haben gegenüber den schmalen "kleinen" 6-Zöllen eine um 50 % größere Auflagefläche, sinken daher weniger ein und rollen auch durch den größeren Radumfang weicher über Unebenheiten. Die Reifen kann man bis rund 5,5 bar Luftdruck fahren, sie rollen dann auf Asphalt minimal langsamer als 6-Zöller aber off-raod etwas leichter als diese. Die 7-Zoll-Reifen sparen deutlich an Gewicht gegen über den 8-Zoll-Reifen, was anfangs ein Vorteil ist, wenn man noch seine Form aufbaut. Später spielt daskeinso große Rolle mehr.
Vorteil der dicken 8-Zoll Bereifung: Sie bieten bestmöglichen Rollkomfort. Die 8-Zoll Reifen haben gegenüber den schmalen "kleinen" 6-Zöllen eine um 100 % größere, also die dopplete Auflagefläche, sinken daher deutlich weniger ein und rollen auch durch den größeren Radumfang noch weicher über Unebenheiten. Die relativ hohe Bodenfreiheit, die 8-Zöller am XRS06/07 bieten, braucht man kaum. Kein Cross-Skater mit Erfahrung fährt ständigüber 5 cm hohe Hinternisse, ist auch gar nicht dauerhaft auszuhalten Mit 5 bar Luftdruck laufen die 8-Zöller aus Asphalt etwa gleichschnell wie schmale 6-Zöller und etwas schenllerals 7-Zöller. Die Reifen sind recht schwer, was auf das Gesamtgewicht schlägt. Der Fahrkomfort gleicht den höheren Kraftaufwand aber wieder aus, für Anfänger spüren das noch nicht so sehr, aber besser Trainierte können diesen Komfortzuwachs in etwas höheres Durchschnittstempo umsetzen.

 

 

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Federung, Flex usw.

Hallo,
mir fällt auf, das Rollski-Läufer gern etwas über Flex schreiben, da meint wohl das Federverhalten des Holm. Natürlich bringt Federung mehr Bodenahftung und Komfort, aber ein gefedertes "Luftrad-Inliner-Modell" von Powerslide scheint ja schnell weider vomMarkt verschwunden zu sein. Was ist denn dran an Flex, Fderung und Co, wozu braucht man das?

ANTWORT:
Ausnahmsweise stelle ich mal Gegenfragen: Wozu braucht man einen elastischen Fahrradrahmen, einen nachgiebigen Schuh einen federn den Bürostuhl? Eigentlich nur, zum Verkaufen deiser besonderen Eigenschaft. Ich mag keine schwammigen Fahrradrahmen und keine Schuhe die mir keine Gefühl fürden Boden vermitteln. Ähnlich ist es mit Cross-Skates. Ich denke, es gibt noch ein gewisses Potanzial eine Vorerradfederung für Cross-Skates zu entwickeln aber manches ist auch so kompliziertunschwer, dass es am einfachen Spoirtgerät Cross-Skate fehl am Platze wäre. Die BodenhaftunbeimCross-Sakteist schin verdammt gut und ein Rad das beim Anheben des Skate ausfedert irritiert eher oder behindert schnelle Korrekturen. Das gleiche, wenn der Rahmen"flext". Skiläufer mögen gern Faktoren am Rollski, die sie ans Skilanglaufen erinnern, da Rollskilaufen für sie ja oft nur (manchmal glaube ich ungeliebter) Ersatz für den (einzige wahren?) Sport Skilanglauf ist. Wenn esfedert sei es wie ein Ski, wobei ihcmich zu erinnern glaube, dass ein Ski, wenn er ganz auf dem Schnee aufliegt, nur weinge Millimeter nachgibt. Das ist oft weinger als die Lufreifen an einem Cross-Skate federn. Es wäre also "doppelt gemopplet" wenn man auch noch einen "flexiblen Holm" am luftbereiften Cross-Skate oder Cross-Skiroller einbauen würde. Der Powerslide "Luftrad-Inliner" war auch viel zu hoch gabaut, hatte keine tragfähigen Reifen zum Crossfahren und keine wirkliche Bremse. Das Modell hat sich von selbst für Cross-Skating disqualifiziert. Also federn muss am Cross-Skate zu den Reifen zusätzlich gar nichts, im Gegenteil - "hart" fühlt sich dirketer, präziser und leicher an als "schwammige" Technik am Cross-Skate. Und man fährt schnller, weil weniger Energie "verpufft" und man die Beine nicht noch zusätzlich um den Weg der Federung anheben muss. Alles einfach Biomechanik und simple Praxis, also kein Hexenwerk.

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Sagt man Cross-Skating oder Skiken?

Oder gibt es da keinen Unterschied?
Danke für die Auskunft!
LG

ANTWORT:
Man kann natürlich sagen, was man will, aber es mehr ein logisches Problem der Mengenlehre. Skiken ist das, was man mit den Produkt Skike, des gleichnaminge Herstellers macht, in der Regel cross-skaten auf Skikes. Wer  aber keine Skikes, sondern andere Cross-Skates benutzt oder als Skikefahrer lieber den markenneutralen Ausdruck verwenden möchte, der cross-skatet. Cross-Skating beihaltet daher auch das Skiken, Skiken aber nicht das Cross-Skating. Skiken ist also eine Teilmenge des Cross-Skating Sports, aber nicht umgekehrt. Deswegen sagen heute die meisten auch Cross-Skating zu ihrem Sport. Bei einem  eventuellen Markenwechsel ist man kommt man dann auch in keine "Erklärungsnot".

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Mit festem Schuh, ohne festen Schuh oder sogar mit Skibindung?

Welches Modell soll ich kaufen, mit festem Schuh, ohne festen Schuh oder sogar mit Skibindung?
T. aus M.
 
ANTWORT:
Das Konzept der aktuellen Cross-Skates mit festen Schuhen ist nicht so gut, wie es scheint, die Schuhe geben subjektiv zwar ein besseres Gefühl, aber verschlechtern die Wahrnehmung für echte Probleme, die man aber auch von Seite des Fahrers beseitigen sollte. Zunächst ist eine gute Ausbildung und auch das Einüben der Technik wichtig. Auch Stabilisationstraining auf dem Wackelbrett ist sehr gut. So lange man tatsächliche orthopädische Ursachen ausschließen kann, sollte man auch gar nicht zu viel am Cross-Skate verstellen. Z. B. bei den SRB Modellen für eigene Schuhe kann man durch Einkleben von "Heelpads" die Stabilität verbessern und bei Bedarf für seitich abweichende Schwerpunktlage den Schuh auch gezielt etwas asymmetrisch platzieren. Bei Skates mit festen Schuhe geht das oft nicht. Die so genannte X-O-Bein-Verstellung eines Herstellers sieht zwar sinnvoll aus, würden aber ab Werk vernünftige Wadenschalen verbaut werden, würden die Skates auch seitlich nicht so wegknicken...was wiederum die Benutzer dazu bringt die "X-O-Bein-Verstellung" noch weiter zu verstellen...usw..
Die größte Stabilität bringt immer ein niedriger Stand über dem Boden. Leider werden Cross-Skates mit Schuhen immer noch viel zu hoch gebaut und dazu noch die Ferse unnötig erhöht. Auf "schuhlosen" Cross-Skates sollte man aus diesem Grund auch keine Schuhe mit dicken Sohlen tragen. Skischuhe haben dicke Sohlen, zusätzliche Bindungen erhöhen zusätzlich sie Standhöhe und die oft gehörte "skiähliche Bewgungsfreiheit" bekommt man besonders dann zu spüren, wenn man beim cross fahren stecken bleibt und ganz einfach nach vorn kippt. Man verliert damit einen großen Teil der Fahrsicherheit. Deswegen rate ich jedem, der vor allem sicher cross-skaten möchte von Klappsytemen und Klappbindungen am Schuh ab. Beim Ski braucht man das Gelenk, weil dieser Bewegunggrad beim Stürzen vor Verletzungen schützt, bei Cross-Saktes ist es ein Grund für MEHR Stürze, weil sie unhandlicher und schwerer zu kontrollierbar werden. Fortgeschrittene Cross-Skater stürzen damit zwar auch nur selten, aber es ist überflüssig, das habe ich jetzt im Ski-Skating Urlaub wieder gemerkt: Bei der Skating Bewegung braucht man die Bindung nicht wirklich zum Ski-Skaten, aber ohne Sicherheitsbindung gibt es keine andere Lösung auf diesen Skiern (SKIERN!). Cross-Skates werde viel zu oft mit Cross-Skates vergleichen, technisch sind sie aber, wie die etwas andere Bewegungstechnik, aber nur teilweise vergleichbar.
Frank
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