CROSS-SKATE BLOG


CROSS-SKATING BLOG - the german webshop blog
About Powerslide, SRB, Trailskate, Skike, product tests and more (in german language)

Published on by

Cross-Skating Akademie moves Bergstraße!

Powerslide_XC-Skeleton-liteEndlich ist es so weit: Nach den letzten Kursen und Personaltrianings im Juli, werden alle bisherigen Groß-Gerauer Cross-Skating Trainingsdienstleistungen ab September in Seeheim an der Bergstraße fortgeführt werden. Die Gegend dort ist reizvoller und es gibt dort noch große sportliche Herausforderungen für Cross-Skater. Dort werden dann auch wieder kostenlose Treffs und Touren angeboten. 2021 wird die Cross-Skating Akademie dann endgültig ins benachbarte Malchen verlegt, ein idealer Ort für Sport, Kurse, Personaltraining, Trainingslager und Sportweiterbildungen. Es gibt direkten Anschluss zu örtlichen Hotel. Wir freuen uns schon auf das Franksteiner Cross-Skating Bergrennen, das dort ab Oktober 2020 stattffinden wird.

Read entire post
Published on by

Falschinformationen über Cross-Skating Fahrtechnik!

DSC00244-b1-1024x714Leider muss ich ausdrücklich dazu aufrufen, nicht alles zu glauben, was irgendwo im Internet zu lesen oder zu sehen ist. Sogar in Druckmedien steht oft ein ziemlich unausgegorener Unsinn. Der Sport wäre schon deutlich weiter, wenn man nicht so viel "nachbessern" müsste, was die vielen Fehlinformationen betrrifft, die (aus welchen Gründen auch immer) weit verbreitet werden. Klartext in Kürze:

  1. Alle Stile, die einen Wechselstockschub erfordern, z.B. der Permanentschub, den manche (mangels Ahnung) auch dilettantisch als "Passgang" bezeichnen, oder auch das Diagonal-Skating, erfordern einnen hohen Kraftaufwand im Oberkörper (keinen niedrigen, wie manchmal behauptet), weil man ihn gegen Verdrehung stabilisieren muss. Tut man das, hat man einen enorm positiven orthopädischen und koordinativen Nutzen davon, tut man das nicht, kann man sich ziemlich wehtun.
  2. Manche (wohl wieder die unerfahrenen Dilettanten) empfehlen als Hochgeschwindigkeits-Stilart ausschließlich das 1 zu 2 Skating (Zweitakter). Wer solche Tipps gibt, sollte sich nicht auch noch als Stil-Unkundiger outen. Die Cross-Skating Stilarten Permantentschub, 1 zu 1 Skating (Eintakter) und Triple-Push-Skating sind sogar noch besser für hohes Tempo geeignet, man muss sie nur trainieren und natürlich vorher richtig gelernt haben.
  3. Völlig falsch ist es auch, verschiedene Fahrstile einem bestimmten Tempo oder Steigung zuzuordnen. Wer das behauptet, reiht sich ein in die lange Kette derer, die vor vielen Jahren das so genannte (extrem vereinfachte) "Gangschaltungsmodell" in einem Ski-Langlauf-Buch abgeschrieben haben oder sogar bei Abschreibern abgeschrieben haben.
  4. Viele Übungen, "Spielchen" und Übungsreihen, die in Anfägerkursen auf Biegen und Brechen durchgezogen werden (so wurde es wohl im Trainer-Schnellkurs nahegelegt), gehen oft an den individuellen Bedürfnissen vorbei. Der Cross-Skating Sport hat viele Alleinstellungsmerkmale, die eine besondere Diadaktik und teilweise deutlich andere Vorgehensweise erforden als in "Skike-Kursen" oder durch Nachahmen von Ski-Lehrplänen praktiziert wird.

Das alles nur vorsorglich, damit sich weniger verletzen, in eine Sackgasse trainieren oder den Sport von Anfang an nur "blöd" finden, weil er falsch erklärt wurde.

Wenn Sie Fragen haben zu den echten und sinnvollen Cross-Skating Stilarten, fragen Sie uns!
Wenn Sie Fragen haben zur speziellen Biomechanik des Cross-Skating Sports, fragen Sie uns!
Wenn Sie fragen haben zu therapeutischen Wirkungen und Trainingswirkungen des Cross-Skatings, fragen Sie uns!
Wenn Sie fragen zum Trainingsaufbau für den Cross-Skating Sport haben, fragen Sie uns!
Wir sind auf diese Bereiche seit viel Jahren hauptberuflich spezailisiert und natürlich erfahrener als einige Späteinsteiger, die oft nur versuchen ihr Hobby zu Geld zu machen.
Wir können Ihnen in einigen Fällen auch Fachleute in Ihrer Nähe nennen, die ihr Fachwerk verstehen und den Cross-Skating Sport verstanden haben.
Dieser Beitrag ist zwar leider alles andere als rosarot-positiv, sondern knallhart. Wir informieren in diesem Fall auch nicht aus Spaß, sondern tun das für SIE!

Ihr Frank Röder (Berufstrainer und Fachautor für Cross-Skating)

Read entire post
Published on by

Willkommen im Club - unser umfassender Profi-Service

CSS-Diagramm2Wir ziehen die "Strippen" im Cross-Skating Sport. Nicht aber im Sinne gefürchteter Seilschaften, sondern im Sinne unserer  Kunden und des Cross-Skating Sports. Profitieren Sie von unserem umfassendsten Service und Ausbildungsangeboten in der Cross-Skating Szene in dem Sie sie buchen oder ganz einfach unser Kunde werden! Wir bieten Ihnen nicht nur gezielt ausgewählte Produkte, wir überprüfen sie auch gewissenhaft vor der Auslieferung und liefern umfangreiche Start-Informationen gleich zu Ihren Cross-Skates dazu. Das Herzstück des kostenlosen Infopakets stellt bei Ihrem Kauf die "Cross-Skating Trainer" CD-ROM dar in der Sie viele Wochen alles über unseren Sport nachlesen können. Auch in das Cross-Skating Forum fließen unsere Erfahrungen ein, ebenso wie in den Beratungs-Blog hier im Online-Shop. Mit dem Cross-Skating Magazin / Cross-Skating.de arbeiten wir von Anfang an zusammen und scheiben seit 10 Jahren Fachartikel für diese Seite.

Bekannt wurden wir schon früh durch unsere Cross-Skating Ausbildungen, bei denen schon mehr als 2000 Kunden ihre ersten Schritte auf Cross-Skates unternommen haben- Kostenlose Treff und Touren bietet der Cross-Skate Shop ebenfalls schon von Anfang an allen Sportern an. Trainingslager werden seit 2007 regelmäßg durchgeführt (4 bis 6 im Jahr) auch meist kostenlos. Viele Wettkämpfe in der Region gab es ebenfalls gratis oder zum Selbstkostenpreis.

Als neues Angebot setzt sich das Style-Watch Angbeot weit von allen vergleichbaren Angeboten ab, weil es Personaltraining in seiner reinsten und anspruchsvollsten Form ist. Bewegungsanalyse kostenlos per Video für unsere Kunden, die schon erste Grunderfahrungen per Video gemacht haben. Wir bieten unseren Kunden was wir können und das ist nicht wenig. Unseren Kunden können wir nur sagen...

Willkommen im Club!

Read entire post
Published on by

Bergtraining für Cross-Skater

Die Artikelreihe im Cross-Skating Magazin geht weiter mit interessanten Trainings-Tipps...

Read entire post
More about: Training
Published on by

Cross-Skating ist Ganzkörper-Sport

ganzkoerpersport-mid.jpg
Training für den ganzen Körper - Cross-Skating

Man spürt es, schon während der ersten Minuten in denen man seine Cross-Skates bewegt: Der ganze Körper ist in Aktion! Und wer dabei bleibt, wird von den Auswirkungen des Trainings begeistert sein. Doch schon zu Anfang möchte ich mich von einer zu blauäugig-naiven Positivwerbung des Cross-Skating Sport distanzieren. Anderenortes liest man oft von ausnahmslos positiven Wirkungen und von den reinsten Wunderdingen. Um dies zu relativieren, gleich hier ein Link zu einem Beitrag, der auch Nachteile erwähnt. Wenn man diese kritisch im Hinterkopf behält, darf man sich den positiven Wirkungen* des Cross-Skating Sports widmen.

a) Cross-Skating ist Ausdauertraining. Die Kräftigung des Herz-Kreislaufsystems, der Lunge und des Gefäßsystems durch Ausdauertraining wirkt sich vorbeugend gegen Erkrankungen und bei Vorschädigungen sogar teilweise wiederherstellend auf die Verfassung dieser Organe aus. Die gesteigerte Ausdauer und Leistungsfähigkeit wird als angenehm und oft sogar als "praktisch" empfunden, man kann z.B. mehr unternehmen und erholt sich schneller von Anstrengungen (z.B. von der Arbeit).

b) Cross-Skating verbraucht sehr viel Energie. Das ist nicht nur für alle interessant, die abnehmen möchten und eine Sportart suchen, die wirklich sehr viel Energie verbraucht. Cross-Skater verbrauchen zwischen 2000 und 4500 Kilojoule pro Stunde (entspricht ca. 450 / 1100 Kilokalorien), je nach Trainingszustand und Belastungsintensität. Man kann diese Sport daher hervorragend zur Unterstützung bei einem Abnehmprogramm einsetzen und grundsätzlich sein erreichtes Gewicht damit sehr gut halten. Ich muss jedoch unbedingt anmerken, dass man besser keinen schnelleren Gewichtsverlust als etwa 0,5 kg pro Woche anstreben sollte und für ein nachhaltig verlorenes Kilogramm an Körpergewicht reale 32.300 Kilojoule verbraucht werden müssen. Das entspricht etwas mehr als 10 Stunden intensivem Training. Davon abgesehen ist ein regelmäßig erhöhter Energieverbrauch des Körpers ein ideales Stoffwechseltraining. Dadurch werden Blutfettwerte und Cholesterinwerte auf ein gesundes Maß eingeregelt und der Körper lernt seine Reserven (insbesondere Fettreserven) zu nutzen. Die Wirkungen gehen so weit, dass fast alle am Energiestoffwechsel beteiligten Organe "im Training" bleiben und Zivilisationserkrankungen, wie beispielesweise Diabetes-Typ II, deutlich seltener auftreten. Und sogar Diabetiker können, richtig eingestellt, den Cross-Skating Sport in vielen Fällen betreiben.

c) Cross-Skating ist Ganzkörpertraining. Alle Hauptmuskelgruppen kommen zum Einsatz. Das trainiert den Körper nicht nur rundum, auch die Verteilung der Belastung ist sehr schonend, so dass die Aktiven viel weniger über Beschwerden durch einseitige Belastung klagen, als in vielen anderen Sportarten. Durch gezielten Einsatz bestimmter Techniken können einige, sonst oft lästige, "Worksouts", wie Bauchmuskeltraining unterwegs, quasi im Vorbeifahren, erledigt werden. Arme, Beine, Rumpfmuskulatur und (sehr wichtig) fast der gesamte Halteapparat wird in wünschenswerter Weise trainiert. Sogar Gelenke, die zur Instabilität neigen, können durch konsequentes Cross-Skating stabiler werden. Orthopädisch kann man dieser Sportart ein glatte "1" als Schulnote geben, denn sie ist fast so schonend wie Schwimmen, aber gleichzeitig erheblich intensiver in ihrer Trainingswirkung. Wer Rückenbeschwerden hat, sollte den Cross-Skating Sport mit seinem "integrierten Rückentraining" ohnehin unbedingt kennen lernen.

d) Cross-Skating trainiert den Kopf. Natürlich kommt es sehr darauf an, was und wie man es tut. Nur losrollen, ohne Stilvarianten in einfachstem Gelände, fordert den Kopf kaum mehr als Spazierengehen. Doch wir können unsere Ansprüche erheblich in die Höhe schrauben - zu unserem eigenen Besten. Zunächst sollte man sich anfangs einer umfassenden Lernphase widmen, damit das Gehirn mit Neuem "vollgepackt" wird. Keine Angst, man kann bereits ohne ausgeklügeltes Expertenwissen und mit viel Spaß anfangen, doch sollte man über viele Jahre hinweg eine technische Weiterentwicklung und Verbesserung anstreben. Die bereits erwähnten Stilwechsel sind wichtig, damit man auch vielseitig seine Hirnwindungen trainiert, denn dies fordert eine häufige Umstellung in den motorischen Zentren des Gehirns. Auch wird fast jeder Cross-Skater feststellen, dass die Ausdauer in schwierigem Terrain mehr von der Konzentrationsfähigkeit abhängt, als von der körperlichen Fitness. All das trainiert das Gehin und hält es jung - Hirnjogging vom Feinsten.

e) Cross-Skating tut der Psyche gut. Die ausgleichende Wirkung dieses Sport ist kaum angemessen zu beschreiben, aber deutlich spürbar. Der Stress das Tages fällt während des Trainings von einem ab, ein ausgebrannter Kopf kommt (trotz intensivem Gehirngebrauch unterwegs) erholt und oft voller Ideen nach Hause zurück. Und der Spaß an dieser interessanten Bewegung und das Erfolgserlebnis, wenn man auf seinen Cross-Skates etwas ereicht hat sind auch eine Erwähnung Wert. Bewegung wirkt zudem leicht antidepressiv und schmerzstilled, sofern man andere Beschwerden hat. Je nachdem, welcher Typ man ist, kann man das Training mehr oder weniger bewusst als Balsam für die Seele einsetzen und mancher kann daraus sogar für sich ein kleines Meditationsprgramm machen.

 

* die Pauschalaussage "dieser Sport ist gesund" oder "dieser Sport ist gesünder als", wird hier - ganz seriös - nicht getroffen. Ohne konkrete Erklärung der Wirkungen gilt eine Pauschalaussage als unlauter, weil im allgemeinen Streben nach Gesundheit, unkritische Leser solche Aussagen als gegeben akzeptieren könnten. Dies kann der Gesetzgeber als gezielte Irritation, Werbung mit Falschaussagen oder unlauteren Wettbewerb auslegen.

Read entire post
Published on by

Sechster Trainertreff für Cross-Skating Trainer in Klein-Gerau

DSCF7213-midi.jpgIn diesen Tagen fand bereits der sechste Trainertreff für Cross-Skating Trainer in Klein-Gerau statt, den der Trainerverbund der Cross-Skating Trainer (jetzt Dt. Cross-Skating Verband GbR) seit 2006 jährlich durchführt. Eingeladen sind immer alle qualifizierten Cross-Skating Trainer. In kontruktiver Art und Weise wurden die speziellen Bewegungstechniken des Cross-Skating Sports diskutiert und ausprobiert. Es war wieder einmal erstaunlich, was in dem einen Jahr an Erkenntnissen zusammen gekommen ist. Schirmherr dieses jährlichen Treffens ist der Cross-Skating Ver band der sich als GbR vorübergehend für Pflichten eines Fachsportver bandes für Cross-Skating verantwortlich fühlt.

Die wichtigsten Erkenntniss ist wohl die, dass sich der Cross-Skating Sport und die Lernmethoden immer dann am schnellsten entwickeln, wenn man NICHT immer zwanghaft nach dem Skisport schielt oder fest daran glaubt Cross-Skating sei ein Nebenprodukt der asphaltgebundenen Saisonsportart Inline-Skating, sondern eigene Wege geht. Möglich ist uns das, denn neben derzeit zwei Sportwissenschaftlern, meherern Akademikern*, zwei Sportlehrern und einem Biomeachniker, kommen erhebliche praktische Erfarhrungen im Cross-Skatign Unterrricht und in eigener Wettkampfpraxis zusammen.
(*Akademie = Hochschule)

Das Permanentschub-Skating hat sich als eigenstädige Stilart schnell durchgestetzt, die Dreipunkttechniken werden inzwischen sowohl in der Grundlagenausbildung als auch im Leistungstraining unter schwierigen Bedingungen eingesetzt. An der Techink des fast schon revolutiunären "Triple-Push-Skating" arbeiten wir noch im Detail, aber es ist schon eindeutig absehbar, dass diese Technik hervorragend funktioniert und sowohl das Training als auch das leistungspsektrum im Cross-Skating Sport deutlich erweitern wird. Nie davon gehört? Kein Wunder, das sind alles Cross-Skating spezifischen Techniken auf fortgeschrittenem Niveau, davon haben Skilehrer. Nordic-Tralllala-Gruppenleiter oder Skike-Trainer in der Rgel noch nie etwas gehört. Warum? Skier haben keine Räder und nur aus Skilehrbüchern abzuschreiben, bringt eine Rollsportart nicht weiter.

Nur noch erstaunt, aber nicht mehr enttäuscht sind wir über die Ignoranz, die besonders von wenige aufwändig ausgebildeten "Trainiern" (leider häufig, die "zertifizierten " Blitzausbildungen in nur wenigen Stunden) der akademisch fundierten Weiterentwicklung des Sports entgegen gebracht wird. So entwickelt sich der Sport an der Basis schwer weiter. Um so wichtiger finden wir es im mittelanspruchsvollen Einsteiger- und anspruchsvollen Fortgeschrittenen-Ausbildungsniveau weiterzumachen und sind sicher, wer nach 3 Jahren Unterrichtpraxis keinen Permanetschub, Dreipunkttechniken oder dann die Triple-Push-Technik unterrichten kann, hat den Anschluss verloren und gehört kaum noch zu den zweitklassigen Trainern.

Daher halten wir von der Bezeichnung "zerfifizierter Trainer" rein gar nichts, denn es heißt lediglich "Trainer mit Zettel" und entspricht lange nicht der aufwändigen Ausbildung der geprüften Cross-Skating Trainer.

Qualifizierte Betreuung - immer auf dem neuseten Stand - gibt es hier im Cross-Skate-Shop! Wenn sie woanders qualifizierte Trainingsunterstützung suchen, fragen Sie uns, wir wissen, wer auf dem neuesten Stand ist. Und: Orientieren Sie sich nicht an "Trainerlsiten" im Internet, darauf stehen die richtigen Cross-Skating Trainer ohnenhin nicht!

Read entire post
Published on by

Trainingslager in Bad Dürrheim

Cross-Skater-im-SonnenuntergangMit diesem Beitrag eröffnen wir das Cross-Skating Magazin, den aktuellen Blog der Szene, der immer dicht am Geschehen und an den Aktiven bleibt. Von Anfang an konnte der Cross-Skating Shop die drei schreibfreudigsten Redakteure der Szene für sich gewinnen, man könnte also eher von einem "Umzug", als von einer Neueröffnung sprechen. Wir bemühen uns hier stets die authentischsten, kompetentesten und verbraucherorientiertesten Infos für die Szene bereitzustellen - das tun wir gern,das fällt uns leicht, denn wir wir leben den Sport. Auch Wuschtehmen werden gerne aufgegriffen...also wünscht euch was...!


Schon am 10. Juli wird es ernst, das erste Cross-Skating "Urlaubstrainingslager" des Jahres 2011 und das erste seiner Art (im Urlaub) überhaupt findet statt. Ich bin nervöser, als vor meinem ersten Marathonlauf und vor meinem ersten Triathlon zusammen. Nicht weil Unerwartetes kommt oder ich "Versagensängste" hätte. Nein, die Gegend im Baden-Württembergischen Bad Dürrheim ist ideal für ein anspruchsvolles Trainingslager mit Cross-Skates. Ich kenne die Gegend von mehrmaligen Urlauben und ettlichen Materialtests. Sie ist noch ganz klar mittelgebirgig, aber nicht mehr so "unbezwingbar" für Cross-Skater, wie große Teile des Hochschwarzwaldes und es gibt zwischen den Bergen breite, flache Täler - zum Beispiel das Donautal - wo man auch ausgedehnte längere Touren machen kann. Das alles ist gut zu bewältigen, kein wirklicher Grund also zur Nervosität.

DSCF2712b-mini.jpgEs ist bei mir auch nur die Vorfreude auf diesen lange geplanten Urlaub. Täglich steht Cross-Skating auf dem Programm, zusätzlich aber auch Wandern, Radfahren und Schwimmen. Außerdem, werden wir das Solebad und die Sauna besuchen. Es ist also eine Woche Sport und Erholung pur angesagt. Die Vorbereitung vor dem Trainingslager lief hervorragend, da in diesem Jahr bereits drei kostenlose 9-Tages-Trainingslager in Groß-Gerau, der "Hauptstadt des Cross-Skatings", erfolgreich durchgeführt wurden. Und jetzt eine Woche Cross-Skating pur, da muss sogar ein vom Cross-Skating-Bazillus infizierter, wie ich, nervös werden.

Eine kurzfristige kostenlose Teilnahme, mit meiner trainingstechnischen Betreuung, ist für alle möglich, die sich uns noch anschließen möchten! Spontanentschlossene können es auch in der Woche vom 10. bis 17. Juli unter meiner Handynummer (links auf dier Seite) bei mir versuchen und sicher noch Anschluss finden. Ich werde hier über das Trainingslager berichten.

Solche Trainingslager sind auch weiterhin geplant. Ein bis zwei Urlaubstrainingslager pro Jahr plus drei bis fünf Trainingslagerwochen im Kreis Groß-Gerau, macht zusammmen mindestens vier bis sieben Wochen "Intensiv-Spaß" jedes Jahr.

Video-Impession einer Ausfahrt

Hier der Bericht des Trainingslagers in Bad Dürrheim...

Das Angebot war breit, die Nachfrage aber gering: Das Cross-Skating Trainingslager in Bad Dürrheim war mit Sicherheit das bisher ausgeklügelste und vom Inhalt vielseitigste Cross-Skating-Trainingslager, das jemals angeboten wurde. Eine Woche Cross-Skating pur, mit Zusatzangeboten, bei denen jeweils nur Eintrittsgelder (Schwimmbad, Sauna, Massage...) bezahlt werden mussten.

DSCF7213-midi.jpg

Die Trainingsbetreuung von mir gab es für alle Teilnehmer gratis. Der Kurort Bad Dürrheim am Südrand von Schwarzwald und Schwäbischer Alb bietet ideale Bedingungen für solche Trainingsaktivitäten. Die Infrastruktur ist dort ganz auf Sport, Gesundheit und Erholung ausgelegt und die Landschaft ist deutlich gemäßigter als beispielsweise der Hochschwarzwald. Berge gibt's dort aber trotzdem, später mehr dazu. Der Aufbau des Trainingsplans war systematisch, technische Korrekturen und Videoanalysen sorgten dafür, dass Fehler zunehmend vermieden wurden. Trotzdem behaupte ich, dass ich selbst am meisten dabei gelernt habe. Optional wurde auch Moderner Biathlon, Schwimmtraining (mit Technikeinweisung) und ein interessanter Bergwettkampf angeboten.

Video-Impression einer Ausfahrt

So 10.7.: Nach der Ankunft abends noch eine Stunde "Einrollen" über knapp 17 km mit einem Mix von 60 % Asphalt und 40 % Waldwegen. Kurz das Wittmannstal hinauf und schon war die Idee für einen kleinen Trainingswettkampf geboren. Die Temperatur war mit 28°C noch erträglich, aber die Luft war sehr feucht, wie auch an allen folgenden Tagen.

Mo 11.7.: 21 km, leichte Runde auf Asphaltwegen, die aber bei 31°C oft schon sehr klebrig waren.

Di 12.7.: Anfangs sehr lockere 25 km-Runde (anfangs Aspahlt), am Ende aber noch kurz das Wittmannstal hinunter und dann noch meinem alten "Feind" begegnet einer gerade einmal 750 Meter langen 8%igen Steigung, die allerdings mit (an diesem Tag) feuchtem Schotterbelag nicht zu den leichtesten gehörte. In 4:44 konnte ich sie in passabler Zeit "besiegen". Immerhin steht es jetzt 4:2 für mich, meine ersten 2 Versuche scheiterten, weil die Räder für eine offizielle "Befahrung" ständig rollen müssen (Steckenbleiben zählt als "gestolpert", Rücklaufsperrenbenutzung als "gegangen").

Mi 13.7.: Ruhetag - das Wetter spielte beinahe die ganze Woche mit, nur an diesem Tag, idealerweise der Vierte, regnete es den ganzen Tag, was Zeit gab für das Programm "Schwimmbad, Sauna, Massage, Kino". Dieser sportliche Erholungstag, hat die Wirkung der Trainingslagers, möglicherweise verbessert, denn tendenziell wird beim engagierteren Cross-Skating-Training vom Motto "Viel hilft viel" immer mehr abgegangen. Die Kurztraininglager in der 2011-Saison und ettliche Messungen scheinen den Sinn von mehr Trainingsqualität ebenfalls fast sicher zu bestätigen.

Do 14.7.: 33 km Tour auf Apshalt bei gerade einmal 16 °C Lufttemperatur. Am Ende gab es noch einen kleinen "Killerhügel", eine etwa 700 Meter lange Steigung mit sehr griffigem Aspahlt, deren Clou die ersten etwa 200 Meter sind, auf denen rund 30 Höhenmeter bewätigt werden müssten (maximale Steigung: über 16 %). Was uns nicht umbringt, macht uns nur lockerer.

Fr 15.7.: Knapp 20 km, Schwerpunkt Kraftausdauertraining, hautsächlich Waldwege. Das war dann jener der kleine "Bergdreikampf" (Bergtriathlon?), der zwar im Cross-Skating-Regelwerk schon seit Jahren existiert, aber bisher noch nicht durchgeführt wurde. Die Durchführung ist einfach: Man nehme einen Berg und fahre ind dreimal hoch, jeweils die Bergaufzeiten werden genommen und addiert. Dreimal deswegen, weil der erste Durchgang nur im Skatingschritt gefahren wird, der zweite im astreinen Stockschub (Doppel- oder Wechselstockschub ist frei gestellt) und der dritte Aufstieg "gut aufgewärmt" in der vollen Technik. Ähem, am Ende sahen es die übrigen Teilnehmer notgedrungen doch lieber nur als Training an, so dass nur ich meine Zeiten des 1,74 km langen Anstiegs gestoppt habe: 9:59 (10,3 km/h) + 7:45 (13,4 km/h) + 6:51 (15,2 km/h) = 24:35 Min. (5,22 km mit 12,7 km/h). Zusammenfassend kann man sagen, dass es zwar eine "Schinderei" war, die aber riesigen Spaß gemacht hat und sehr gut verkraftet wurde. Immerhin war offenbar der "Killerhügel" von gestern schon gut verdaut.

Video vom Berg-Dreikampf

Sa 16.7.: Lange Königsetappe über 39 km, erste Hälfte auf angenehmem Aspahlt, dann cross zum Schwenniger Moos (= Neckarquelle) und zum Abschluss, wie könnte es anders sein, das gesamte Wittmannstal hinauf bis zum Etappenende am allerhöchsten Punkt in Hochemmingen (= 5 km fast durchgehende Steigung). So 17.8.: Heimfahrt Der Abreisetag, war dann vor Ort zu kurz, um noch eine frühe Traininigsseinheit einzubauen, so waren von 7 aktiven Tagen 6 mit Cross-Skating Traininig (= 154 Trainings-Kilometer) erfüllt. In den Spitzenbelastungen war das Trainingslager erheblich intensiver als geplant, was aber nach Prüfung der Teilnehmerverfassungen durchaus zu verantworten war. So langsam haben wir jedenfalls den Dreh mit dem richtigen Trainingsaufbau heraus und diese Trainingslager rufen nach Wiederholung.

Fazit: Immer wieder gern... 

Frank Röder

P.S.: Trainingslager dieser Art sind auch weiterhin geplant - meistens kostenlos!

Read entire post