Infos über Cross-Skates

Infos über Cross-Skates und andere Off-road Skates

Infos über Cross-Skates und andere Off-road Skates


"Was sind Cross-Skates?"

Cross beschreibt zunächst einmal den Einsatzbereich: cross, off-road, abseits befestigter Wege. Dies wird jedoch leider oft zu weit interpretiert, denn "voll geländetauglich", wie manchmal behauptet, ist eigentlich kein Cross-Skate. Damit die Fortbewegung aber wenigstens halbwegs im Gelände funktioniert, sind zumindest Luftreifen mit ausreichend großen Abmessungen notwendig und so definiert es auch das Regelwerk Cross-Skating seit 2005. Damit muss man es aber nicht allzu eng sehen. Manche Skates besitzen keine Luftreifen oder sind nicht in der Weise aufgebaut, wie es im Regelwerk beschrieben ist, beispielsweise der Rollerblade Coyote und sämliche Cross-Rollski mit Klappbindung. Trotzdem kann man mit ihnen cross-skaten und sie "unter Vorbehalt" in einem Atemzug mit "echten Cross-Skates" erwähnen. Doch die exakte Definition ist kein Selbstzweck, sondern notwendig für das Erkennen der Alleinstellungsmerkmale einer Sportart. Und sehr eigenständig ist der Cross-Skating Sport in der Tat, was Sportgeräte, Fahrtechnik und sogar Trainingsmethoden auf diesen Sportgeräten betrifft.
Um konkreter zu werden: Ein "echter" Cross-Skate hat immer Luftreifen und bindet den Fuß immer über die gesamte Länge an. Kunststoffrollen oder eine Klappfunktion des Fußes auf dem Skate machen das Sportgerät zum Zwitter (oder, schöner gesagt, Hybriden), der mehr in Richtung Inlineskate oder Rollski geht.
Noch ein wichtiger Punkt: Ein Cross-Skate ist kein stabiles Fahrzeug das man benutzt indem man nur draufsteigt und einfach losfährt. Cross-Skates sind Sportgeräte, deren Benutzung man lernen muss und deren Fahrsicherheit erheblich vom Fahrkönnen und der Kondition abhängt. Und genau das wird mit den Skates nicht verkauft! Die Sportart Cross-Skating kann man nicht kaufen, sonder nur erlernen. Was man dazu braucht sind natürlich die Cross-Skates.
 

Die zwei Unterarten der Cross-Skates: mit und ohne Schuh

Man unterscheidet grob zwei Hauptrichtungen bei den Cross-Skates: Cross-Skate mit und Cross-Skates ohne eigenen Schuh. Man kann die Idee mit den bekannten Sportgeräten Schlittschuh und Rollschuh vergleichen (zum Festschnüren eigener Schuhe). Dies drückt zwei Handhabungsphilosophien aus, von denen jede ihre Vor- und Nachteile hat:

  • Cross-Skates mit Schuh (z.B. Powerslide XC Trainer, XC Path, XC Trail)
    + Feste Anbindung am Sportgerät (ganz klar die ergonomisch beste Verbindung zum Skate), also kein Problem mit dem Fuß Kontakt zum Skate zu halten.
    + Oft sehr stabile Schuhe, die in Grenzfällen eine gewisse Stabilität am Sprunggelenk geben
    - Wenn der Schuh nicht passt, muss der teure Boot komplett ausgetauscht werden. Manchmal sind die Boots auch zu steif um den Vorderfuß sauber anzuheben.
    - Bei Pannnen oder im Eiscafé erfordert die weitere Fortbewegung (auf eigenen Schuhen), dass man extra Schuhe mitführt.
    - Die Fersenübehöhung ist bei der aufrechteren Sportart Cross-Skating nicht mehr zeitgemäß und entfernt den Cross-Skater unnötig vom Boden.
  • Cross-Skates ohne Schuh (z.B. SRB XRS02/03, Trailskate, Fleet Skates, Skike V07)
    + Man kann, eingeplant oder nicht, mit eigenen Schuhen weitergehen.
    + Mehr Flexibilität in der Schuhauswahl, dadurch häufig komfortableres Fußgefühl. Mehr Flexibilität im Schuh lässt korrekteren Fahrstil zu.
    ± Das Spunggelenk muss mehr Stabilität erlernen, was anfangs etwas schwieriger ist, sich aber schon nach Monaten als sinnvoller Gewinn an Fertigkeiten erweist.
    - Skate muss genau an den (geeigneten!) Schuh angepasst werden, um die nötige Fahrpräzision zu ermöglichen. Nicht alle Cross-Skates ermöglichen eine permanent feste Verbindung zum Schuh (z.B. die Skike VX-Serie und der Skike V07 Plus nicht, weil die Ferse seitlich verrutschen kann).


Unterschiede im Radstand: Kurz-Skates und Lang-Skates

Es gibt Kurz-Skates, die so kurz wie möglich gebaut sind: Skike VX, Skike V07, Fleetskates, Powerslide XC Trainer (2010/11). Dieses Konzept gilt aber seite etwa 2010 als überholt. Und es gibt Lang-Skates mit deutlich größerem Radstand, wie den Powerlside XC Skeleton (57 cm) oder den SRB Cross-Skate XRS02 (61 cm). Der Powerslide XC Path 2.0 (52 cm), der XC Trainer 2012 (51,2 cm) und der XRB XRS 03 (52,5 cm)  liegen irgendwo dazwischen und werden als mittellange Cross-Skates bezeichnet.
Anfänger fühlen sich oft, zumindest in den ersten Stunden, auf kurzen oder mittellangen Cross-Skates wohler, denn sie reagieren direkter auf Technikkorrekturen. Mit zunehmendem Können tendiert man schnell zu längerem Radstand. Auch wer Schuhgröße 39 oder 40 hat und verstellbare Cross-Skates wie die Skikes V07 besitzt, wird trotzdem früher oder später die längste Radstandeinstellung für die Schuhgrößen 45 bis 48 nutzen und sich sicher und wohl dabei fühlen. Das Glück, dass die Skates mit dem Können "mitwachsen", hat aber kaum jemand ab Schuhgröße 43, dann fühlen sich solche Skates manchmal schon etwa zu kurz an. Dann werden irgendwann Lang-Skates fällig oder zumindest mittellange Skates, die für viele ein guter Kompromiss sind. Das bedeutet aber nicht, dass Änfänger einen Fehlkauf tätigen, wenn sie gleich zu Lang-Skates greifen. Die minimal größere Trägkeit der Lang-Skates erfordert nur etwas mehr Geduld beim Lernen, entschädigt aber von Anfang an mit noch größerer Spurtreue und Fahrsicherheit. Zudem laufen längere Cross-Skates auch schneller und ermöglichen, da sie weniger zum "Stocken" neigen, zu einem geschmeidigeren Fahrstil, insbesondere off-road.
Cross-Skater mit Erfahrung wählen fast immer den längeren Radstand. Sogar schon etwas sensiblere Anfänger können bei Cross-Skates mit verstellbarem Radstand leicht selbst feststellen, dass sich schon 2 bis 3 cm mehr Radstand angenehmer und ruhiger anfühlen und besonders auf rauem Untergrund ein deutlich stressärmeres und kraftsparenderes Fahren ermöglicht wird.


Zwei Bremsen, eine Bremse oder sogar keine Bremse?

Nur wer ausschließlich auf abgesperrtem Gelände trainiert, kann es riskieren ohne Bremse unterwegs zu sein. Doch viele wollen ja weit in der Welt herumkommen sowie im Gelände, im Verkehr und auf unbekannten Wegen kein unnötiges Risiko eingehen. Es geht nicht nur um das kontrollierte und eingeplante Bremsen, das könnte eine Einzelbremse ausreichend erledigen. Häufig muss spontan gebremst werden und da muss man dann bremsen können, was die Technik hergibt. Davon abgesehen weiß schon fast jeder fortgeschrittene Anfänger den Wert einer Wadenbremse als Rückfallschutz zu schätzen. Diese wirkt dann automatisch, wenn erstens die Bremse richtig (also streng) eingestellt ist und wenn sie zweitens an beiden Skates eingebaut ist. Denn wer weiß schon vorher, ob einem der linke oder der rechte Skate unkontrolliert nach vorne "wegflutscht"; eine Situation, die durch eine Wadenbremse fast immer gerettet wird. Deswegen wäre auch der einsame Alleintrainierer auf seiner privaten Übungsstrecke mit zwei Bremsen gut ausgerüstet, er fällt einfach viel seltener auf den Hintern!
Auch die Bremswirkung und die Zeit, bis eine Bremse überhitzt, verdoppeln sich natürlich mit zwei Bremsen.


Leichte Skates vs. schwere Skates?

Es ist wohl bei allen Fahrzeugen so: Was kann man noch alles einbauen, bis das Fahrzeug unfahrbar wird? Ein extremer Vergleich wäre der von einem "SUV-Geländepanzer" zu einem Rennkart oder von einem 30-kg-E-Bike zu einem 8 kg-Rennrad. Während das erste Fahrzeug allen Komfort bietet, ist das zweite Fahrzeug durch die Behändigkeit viel sportlicher und auch die Fahrleistungen sind trotz "fehlender" Ausstattung besser. Die Entscheidung liegt bei jedem selbst. Es gibt Cross-Skates, die zwischen 1,7 kg und 4,0 kg wiegen - unter Berücksichtgung, dass bei schuhlosen Skates immer noch etwa 500 Gramm für Schuhe dazugerechnet werden müssen.Es kommt nicht auf jedes einzelne Gramm an, aber die Masse an den Füßen macht sich mehr als fünfmal stärker bemerkbar, als würde man das Gewicht auf dem Rücken tragen. Und bei mehr Gewicht an den Füßen wird das Fahren nicht nur schwerer, sondern auch unpräziser und damit unsicherer - höhere Stabilität von schweren Skates hin oder her. Natürlich ist ein Superleichtbau-Skate, der durchbricht, auch keine Lösung. Pauschal und aus der Erfahrung von über Tausend Kunden konnten wir aber einige Erfahrungwerte sammeln:

Skates zwischen 2,3 und 2,7 kg Gewicht pro Stück (immer einschließlich Schuhe) werden von den meisten als ausreichend handlich für sportliche Fahrweise eingeschätzt. Darunter gelten sie als "superleicht", darüber als träge, mitunter als gefährlich träge. Betrachten Sie z.B. ein Paar Skike V07 plus Schuhe (= ca. 2,5 kg pro Stück) oder den Powerslide XC Path (= ca. 2,8 kg pro Stück, Schuhe sind schon enthalten). Über 2,7 kg gelten Cross-Skates als schwer, unter 2,3 kg als leicht.


Fat-Tire-, Mid-Tire-, Narrow-Tire-Skate? Fette, mittelbreite oder Schmalspur-Skates?

Hier hinken die Hersteller den praktischen Tests (Projekte vom Cross-Skate-Shop vor allem in den Jahren 2008 bis 2010) leider etwas hinterher und bieten zu wenige Reifenbreiten an. Als "mittelbreit" gelten Reifen mit 36 bis 45 mm Breite, darüber als "breit/fett", darunter als "dünn/schmal". Oder kurz: 3 cm sind schmal, 4 cm mittelbreit und 5 cm sind breit. Abgesehen von Trailskates werden bisher kaum Fat-Tire-Skates angeboten. Sie rollen aber für leicht und normalgewichtige Cross-Skater oft zu schwer, können aber ab ca. 90 kg Körpergewicht eine interessante Alternative sein. Auch im Bereich des eher "passiven Antriebs", also bergab oder mit Segelunterstützung, können fette Reifen Vorteile haben. Leider konnte bisher nur die Firma Gatskate zuverlässige 8-Zoll-Fat-tyres herstellen, die sowohl recht pannensicher, als auch relativ hochdrucksicher waren, falls man einmal schneller fahren wollte. Die Firma Gateskate hat aber, zu unserem großen Bedauern, 2012 Konkurs angemdet.

Allerdings sind bisher die schmalen Reifen die schnelleren und bieten beim Cross-Skating auch die bessere Seitenführung, die für den Antrieb notwendig ist. Fette Reifen "schwimmen" auf weichem Boden, besonders mit leichten Fahrern, und rutschen trotz (oder wegen) breiterer Auflage manchmal seitlich eher weg. Die so genannten Mid-size-Reifen sind leider noch viel seltener und könnten für bestimmte Situationen eine sinnvolle Alternative darstellen.


5 Zoll-Reifen, 6 Zoll-Reifen oder größer?

Auch hier ist die praktische technische Entwicklung zurückhaltend, wenn auch die Erkenntnisse aus unseren Tests eine klare Sprache sprechen. Je größer, desto geländegängiger! Doch größere Räder verschlechtern auch die Handlichkeit und die Skates werden größer, im Rahmen instabiler und insgesamt schwerer. Es wurden Fahrversuche mit Radgrößen von 12 cm (= knapp 5 Zoll) bis 30 cm (= 12 Zoll) durchgeführt. Dabei haben sich 5 Zoll Reifen (12,6 cm) als eingeschränkt geländetauglich herausgestellt (geeignet bis zu sehr festen Park- und Waldwegen ohne Löcher). Der Unterschied zu 6 Zoll Reifen (150 bis 156 mm) ist erheblich; doch eine weitere Steigerung stellt der 8-Zoll Reifen (20 cm) dar, der allerdings nicht immer leichter rollt. Breite 8-Zoll Reifen rollen, bei gleicher Bauart, ab etwa 5 bis 6 bar Luftdruck leichter als 6-Zöller. Schmale 8-Zoll Reifen rollen ohnehein leichter, da es sie nur als Hochdruck-Reifen für 6 bar oder höheren Luftdruck gibt.


Stabilität von Rahmen und Zertifikate?

Ein ewiges Reizthema, offenbar auch, weil besonders in Deutschland, Qualitätssiegel jeder Art, relativ kritiklos vom Kunden anerkannt werden. "Siegel" scheinen bei Skates als ebenso wichtig erachtet zu werden*, wie "Zertifikate" bei Trainern". Dazu können wir nur sagen: Nachhaken und exakte Messwerte und die Beschreibung des Prüfverfahrens anfordern. Es sollen doch tatsächlich schon Cross-Skates geprüft worden sein, bei denen im Dauertest viel zu weiche Joggingschuhe als Dämpfungelement von Belastungsspitzen verwendet worden sein. Skatehersteller müssten eigentlich wissen: Solche Schuhe verwendet man beim Fahren grundsätzlich nicht nicht und getestet werden bei solchen "Stoßdämpfertests" vor allem die Dämpfungseigenschaften des Schuhs. Es gibt unzählige andere Methoden ein Prüfverfahren ziemlich weit von der Praxis zu entfernen oder zu verfälschen, damit man ein begehrtes Prüfsiegel bekommt. Die beauftragten Prüfstellen kennen in der Regel die typischen Belastungen aus der Praxis nicht und die Erfahrung hat gezeigt, dass auch schon viele Cross-Skates trotz einer Art von "Siegel" gebrochen sind. Umgekehrt haben schon ettliche Skates ohne Prüfsiegel lange gehalten. Man sollte diese Art der Werbung also nicht überbewerten, da die Prüfinstitute nicht für die Produkthaftung gerade stehen müssen.
In den Anfangsjahren wurde das Aluminium von einigen Cross-Skates mit sehr schwankender Qualität ausgeliefert. Absolute Härte und Flugzeugaluminium waren jedoch nicht die absoluten Lösungen. Spezielle Härtungsverfahren für Alulegierungen verschlechterten sogar die Haltbarkeit, da eine ganz spezifische Elastizität gefordert ist, die nur in der Praxis (nicht auf Prüfständen) bestimmt werden kann. Diese Herstellungsfehler wird inzwischen aber weitgehend vermieden, denn nur ein optimaler Kompromiss zwischen Elastitität und Härte ist die haltbare Lösung.
* Ein Kunde meinte dazu, wenn das Prüfsiegel an der richtigen Stelle kleben würde, könnte es tatsächlich die Stabilität verbessern.


Geländetauglichkeit

Immer wieder ein strittiger Punkt. Nur ganz grob, hier ein Übersicht, wie "leicht" man mit welcher Skatebauart in welchem Gelände fahren kann. Dazu muss man noch ergänzen, dass man sowohl für kurze Skates, als auch für die Verwendung einer Klappbindung die Geländertauglichkeit jeweils nochmals um eine Stufe tiefer ansetzen muss. Bei schweren Skates kann (!) auf sehr rauem Gelände die Crosstauglichkeit ebenfalls etwas geringer sein, weil die Reaktionsschnelligkeit durch deren Trägheit sinkt. So richtig Freude kommt eigentlich erst mit ab "Leichtigkeitsgrad" 6 bis 7 auf. So kann man schon in etwa sehen, was einen auf welchen Skates erwartet. Schweres Gelände wird deswegen nicht aufgeführt, weil es auch von Könnern nicht wirklich befahrbar ist. Ein erheblicher Anteil, ob man off-road fahren kann oder nicht hängt den technischen Fähigkeiten des Cross-Skates ab! Und diese lernt man weder auf Inline-Skates noch auf Langlaufskiern, sondern nur auf Cross-Skates mit der speziellen Cross-Skating Fahrtechnik. Und es ist niemals der Cross-Skate allein der geländtauglich ist oder nicht, sonder auch immer zu einem großen Teil der Fahrer bzw. seine Fähigkeiten.

0-3 = nicht fahrbar bis sehr problematsich; 4-5 = kaum fahrbar, deutlich erhöhtes Sturzrisiko; 6-7 = erschwert fahrbar, leicht erhöhtes Sturzrisiko; 8-10 = gut bis völlig problemlos fahrbar

1. blutige Anfänger

>> blutige Anfänger << schmale 5-Zoll-Reifen schmale 6-Zoll-Reifen breite 8-Zoll-Reifen schmale 8-Zoll-Reifen
feiner Asphalt
6
8
8
9
grober Asphalt
3
4
5
6
fester Feinschotter
0
2
3
4
feiner bis mittlerer Schotter
0
0
0
1
mittelschwerer Boden
0
0
0
0


2. Anfänger mit soliden Grundkenntnissen

>> solide Anfänger << schmale 5-Zoll-Reifen schmale 6-Zoll-Reifen breite 8-Zoll-Reifen schmale 8-Zoll-Reifen
feiner Asphalt
7
9
9
10
grober Asphalt
5
7
7
8
fester Feinschotter
3
5
5
6
feiner bis mittlerer Schotter
0
3
4
5
mittelschwerer Boden
0
1
2
3


3. Routiniers

>> Routiniers << schmale 5-Zoll-Reifen schmale 6-Zoll-Reifen breite 8-Zoll-Reifen schmale 8-Zoll-Reifen
feiner Asphalt
9
10
10
>10
grober Asphalt
8
9
9
10
fester Feinschotter
5
8
8
9
feiner bis mittlerer Schotter
2
5
6
7
mittelschwerer Boden
0
4
5
6


4. Könner

>> Könner << schmale 5-Zoll-Reifen schmale 6-Zoll-Reifen breite 8-Zoll-Reifen schmale 8-Zoll-Reifen
feiner Asphalt
9
10
10
>10
grober Asphalt
8
9
9
10
fester Feinschotter
6
8
8
10
feiner bis mittlerer Schotter
4
7
8
9
mittelschwerer Boden
1
7
8
8


Thema Gewicht

Natürlich müssen Fahrer mit einem Gewicht von rund zwei Zentnern das Gewicht ihrer Skates zu gunsten der Skatestabilität hinten anstellen. In diesem Fall können 200 bis 400 Gramm pro Skate, die in mehr Stabilität Investiert sind, sehr sinnvoll sein.

Mehr Gewicht kostet aber auch immer etwas an Handlichkeit und bei zu langsamen Reaktionen damit auch manchmal etwas an Fahrsicherheit. Leichte Cross-Skates bringen also auch fahrtechnische und sportliche Vorteile. Cross-Skates mit festen Schuhen gelten ab etwa 2,8 kg pro Skate als schwer unter 2,4 kg als leicht. Skates ohne Schuhe gelten ab etwa 2,4 kg als schwer und unter 2,0 kg als leicht. Dies nur als Orientierung des derzeit technisch Machbaren, diese Zahlen werden sich mit der technischen Entwicklung immer etwas verändern.

 

Woher stammen Cross-Skates?

Um einigen allgemeinen Irrtümern zu widersprechen: Diese Sportgeräte stammen ursprünglich nicht aus Österreich, nicht aus Finnland und nicht aus Norwegen! Sie wurden nicht nach Vorlage von Inline-Skates (das trendige Nordic Blading) und nicht nach Vorlage von Rollskiern entwickelt, sondern die Ursprünge sind bis viel früher, nämlich bis zum Ende des 19, Jahrhundert (!) auf mehrere Quellen in Europa zurückzuverfolgen. Und auch die Wadenbremse wurde bereits 1908 patentiert. Hier wird leider sehr oft, je nach Absicht oder Unwissenheitgrad, noch viel tendenziöser Unsinn verbreitet.

 

Kunststoffrollen - möglich aber etwas gefährlicher!

Man muss immer im Hinterkopf behalten, dass die inzwischen erhältlichen Kunststoffrollen, den Cross-Skates wieder einige kritische Eigenschaften von Inlinern aufzwingen. Sie sind zwar schneller, aber der Preis ist ein längerer Bremsweg, schwierigere Kontrolle, schlechte Haftung bei Nässe und Verlust der Geländtauglichkeit. Warum dann noch Cross-Skaten, wenn es eigentlich keine Cross-Skates mehr sind?

[andere Texte im Internet, die diesem verdächtig ähneln, wurden wahrscheinlich hier abgeschrieben]