Geländegängigkeit / Cross-Tauglichkeit

Geländegängigkeit / Cross-Tauglichkeit

Statt „cross“ kann man auch "off-road" sagen, denn man kann mit Cross-Skates durchaus abseits asphaltierter Straßen fahren. In der Werbung sieht es oft sehr leicht aus, wenn auf Videos Cross-Skater durch teifer Wiesen und über Stock und Stein fahren. Ganz so leicht ist es aber nicht.

Die 12,5 bis 20 cm großen Räder sinken immer etwas mehr ein, als bespielsweise Räder von Fahrrädern. Ihr ohnehin schon höherer Rollwiderstand, steigt dann noch stärker an. Dazu kommt, dass der Skating-Stil druch das seitliche Abstoßen, diesen Effekt noch verstärkt. Noch breitere Reifen, als die beliebten 30 mm-Reifen, sind aber sind nur in manchen Fahrsituationen, weil sie oft "aufschwimmen" und dann sogar weninger Antriebskräfte durch den Skating-Schritt übertragen können.

Grundsätzlich muss man einen speziellen Cross-Skating-Stil erlenen, der in solchen Grenzsituationen noch ein lnage Kraftübertragung ermöglicht. Das dauert einige Stunden und bis zur Vervollkommnung mehrere Jahre. Anfänger sollte anfangs gar nicht Cross-fahren, das wäre zu ernüchternd. Später ist es aber ein ganz besonderer sportlicher Reiz, der das Cross-Skaten ausmacht, dass man natürlich auch auf Waldwegen cross-skatet.

Vergleiche mit dem Fahrrad sind unpassend, weil sich dort die Problematik der Übertragung der Antriebskräfte viel einfacher darstellt. Es wäre abber zu leicht, wenn man nur einfach "fette" Reifen montieren müsste, denn diese laufen leider auch wieder schwerer und ermöglichen nur einen weniger gleichmäßiges Vorankommen, oft ohne, dass es einem sofort bewusst wird. Größere (schmale) Reifen laufen aber schon besser, besonders off-road.

Dazu kommen bei Cross-Skaten noch ganz besondere Aufgabenstellungen:

1. Der Einfluss der Radlsteverteilung hat bei Crossfahren große einfluss und zeichnet die besondere Cross-Technik uas (nicht erelntbar auf Inlinern oder beim Skilanglauf). Man fährt beim Cross-Skating, besonders off-road, extrem fersenlastig. Anfänger, die das sofort umsetzen, starten gleich zwei Klassen höher.

2. Erst ab etwa 9 km/h laufen Cross-Skatesmit 6-Zoll-Reifen (15 cm) off-road halbwegs "rund". Wer das als Dauertempo off-road noch nicht fahren kann, wir sich besonders schwer tun. 8-Zoll-Räder (20 cm) laufen  schon ab ca. 7 km/h schon so rund wie 6-Zoll Reifen. Ebenso wie die Rad-Cross-Profis bevorzugen wir aber schmale Hochdruckreifen (30/32 mm wie dort auch). Dicke Reifen rollen zwar "angenehmer", aber nicht schneller und man kann mit schmalen Hocdruckreifen auch im Gelände länger durchhalten, weil sie leichter rollen.

3. Das Argument, dass eine besonders große Bodenfreitheit die Geländetauglihkeit von Cross-Skates verbessere, ist völlig aus der Luft gegriffen. Auf Dauer kann ohnehin niemand über Hindernisse skaten, die höher als 3 cm sind (es ist einfach nicht zu leisten!), daher genügen 3 cm Bodenfreiheit und gelten als der beste Kompromiss.

4. Längere Cross-Skates setzen zwar bei ganz bestimmten langen Bodenwellen (und nur dort) etwas früher auf als kürzere Cross-Skates, aber auch off-road gilt "Länge läuft" (und spart damit Kraft). Sie übetragen außerdem Seitenkräfte besser, bleiben nicht so abrupt stecken, wie kürzere und schone die Nerven durch ruhigeres Rollverhalten. Ein gelegentliches Aufsetzen muss mann im Gelände immer in Kauf setzen und letztenendes ein gezieltes Anheben der Skate erlernen. Wer Bordsteine noch quer passiert oder ein angepasstes Entlasten des Vorerrades bei Hinternissen nicht erlernt hat, sollte ohnehin noch nicht im Gelänmde fahren.

Wir beraten Sie detailliert, wenn SIe spezielle Fragen haben und sagen Ihnen ganz offen, was Sinn macht und was nicht.